Am Sonntag, den 30. August 2026, durfte die Neuapostolische Gemeinde Bruchsal-Heidelsheim einen besonderen Gottesdienst erleben. Astrid und Hermann Maul feierten ihre Rubinhochzeit und blickten damit auf 40 gemeinsame Ehejahre zurück.
Den Gottesdienst leitete Marvin Müller, Vorsteher der Gemeinde Bruchsal-Heidelsheim und stellvertretender Bezirksvorsteher des Bezirks Bretten-Bruchsal.
Grundlage des Gottesdienstes war das Bibelwort aus 2. Mose 20,13: „Du sollst nicht töten.“ Im Mittelpunkt stand dabei das Thema, das Leben zu achten und zu bewahren. Es wurde daran erinnert, wie wichtig es sei, einander mit Liebe, Achtung und Geduld zu begegnen sowie das Leben des anderen zu schützen und zu fördern.
Jesus vertiefte das fünfte Gebot in der Bergpredigt und lenkte den Blick auch auf die inneren Haltungen des Menschen. Zorn, Hass und Unversöhnlichkeit können Beziehungen belasten und verletzen. So wurde deutlich: Das Leben zu achten bedeutet auch, Worte und Handlungen bewusst zu wählen, zu vergeben und dem anderen immer wieder mit Liebe zu begegnen.
Für Astrid und Hermann Maul durfte dieses Thema eine ganz persönliche Bedeutung bekommen. Vierzig gemeinsame Ehejahre sind ein Grund zur Dankbarkeit und zugleich ein Zeugnis dafür, dass eine Ehe durch viele Lebensphasen hindurch getragen werden kann.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls kam das Ehepaar vor den Altar. Der Vorsteher gab dem Jubelpaar ein Wort aus Epheser 4, Verse 2–3, mit:
„In aller Demut und Sanftmut, in Geduld. Ertragt einer den andern in Liebe und seid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens.“
Ein besonderer Moment des Gottesdienstes war die anschließende Segenshandlung. Eingeleitet wurde diese von den Kindern mit dem Lied „Gott, dein guter Segen ist wie ein großes Zelt“.
Nach 40 Ehejahren durften Astrid und Hermann Maul dankbar auf viele gemeinsame Erlebnisse zurückblicken. Die Rubinhochzeit wurde so zu einem Fest der Liebe, der Dankbarkeit und des Segens.