Am Freitag, 24. Juli 2026, begrüßte die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) im Raum Bretten den Theologen Dr. Albrecht Haizmann in der neuapostolischen Kirche zu einem Vortrag mit dem Thema „Ökumene – Die Einheit der Christen fördern, die Vielfalt erhalten“.
Nach der Begrüßung durch den Gemeindevorsteher der neuapostolischen Gemeinde Bretten, Andreas Knies, stellte der promovierte Theologe und langjährige Ökumene-Experte die Chancen einer zukunftsorientierten Zusammenarbeit der Kirchen in den Mittelpunkt seines Vortrags. Dr. Haizmann war fast zwei Jahrzehnte Leiter der ACK-Geschäftsstelle in Stuttgart, koordinierte die ökumenische Arbeit in Baden-Württemberg und begleitete auch die Gründung der ACK im Raum Bretten. Zum 1. August trat er in den Ruhestand.
Zu Beginn seines Vortrags machte Dr. Haizmann deutlich, dass Einheit und Vielfalt im Christentum keine Gegensätze seien. Vielmehr könne echte Einheit nur gelingen, wenn die unterschiedlichen Traditionen der Kirchen als Bereicherung verstanden würden. Als biblische Grundlage verwies er auf den zweiten Korintherbrief, in dem der Apostel Paulus vom „Schatz in irdenen Gefäßen“ spricht. Dieser Schatz sei das Evangelium Jesu Christi – die gemeinsame Grundlage aller Christen.
Für die Zukunft der Ökumene hob Dr. Haizmann insbesondere folgende Aspekte hervor:
Im Anschluss entwickelte sich eine lebhafte Gesprächsrunde mit dem Referenten sowie den anwesenden Pfarrern Ralf Bönninger (evangelische Kirche) und Harald Maiba (katholische Kirche). Gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern wurden Fragen zur Zukunft der Ökumene und zu den Möglichkeiten einer noch engeren Zusammenarbeit der christlichen Kirchen vor Ort diskutiert.