Apostel Martin Rheinberger, Leiter des Kirchenbereichs Karlsruhe, feierte am 15. Mai 2024 mit der Kirchengemeinde Weingarten den Wochengottesdienst. Hierzu waren die neuapostolischen Christen aus der Gemeinde Karlsruhe-Neureut sowie alle aktiven Gemeindevorsteher und deren Stellvertreter aus dem Kirchenbezirk Bretten/Bruchsal eingeladen.
Grundlage des Gottesdienstes war das Bibelwort aus Matthäus 14, Vers 31 und 32, wo es heißt: „Jesus aber streckte sogleich die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt? Und sie stiegen in das Boot und der Wind legte sich“.
Der Apostel begann den Gottesdienst mit einem kleinen Rückblick auf den zurückliegenden Süddeutschen Kirchentag in Karlsruhe. Dieser sei für die neuapostolischen Christen ein Fest des Glaubens, der Gemeinschaft und der Liebe Gottes gewesen. Dann wies der Apostel daraufhin, dass der Kirchentag mit der Einladung Jesu „Kommt her!“ eröffnet und mit dem Auftrag Jesu „Gehet hin!“ beendet wurde. Mit diesen Worten Jesu rufe Gott die Christen in seinen Dienst, fordere sie auf Gutes zu tun und ein Segen für andere zu werden. Dazu gehöre auch das Evangelium weiterzutragen und allen Menschen von der Liebe Gottes zu erzählen.
Im Verlauf des Gottesdienstes erläuterte der Apostel, wie der Dialog zwischen Jesu und Petrus im vorgelesenen Bibelwort zustande kam. Der gläubige Petrus bat Jesum, ihn über die wogenden Wellen des Meeres zu sich zu rufen; was Jesus auch mit den Worten „Komm her!“ tat. Als Petrus über das Wasser ging, begann er zu zweifeln, drohte zu sinken und schrie: „Herr, rette mich!“
Durch vielerlei Lebensumstände werde der feste Glaube immer wieder durch Zweifel mehr oder weniger in Frage gestellt. Das sei menschlich und verständlich. Wichtig dabei sei, dass Jesus im Lebens- und Glaubensschiff der gläubigen Christen bleibe, so der Apostel. Es folgten zwei weitere Predigtbeiträge durch Bezirksvorsteher Daniel Metz und den stellvertretenden Bezirksvorsteher Daniel Habich.
Mit dem Heiligen Abendmahl und der Freisprache der Sünden durfte die Gemeinde den Höhepunkt des Gottesdienstes erleben, den der Apostel danach mit Gebet und Schlusssegen beendete.
Text: GG/GS; Bilder: FR