Apostel Martin Rheinberger wollte es sich nicht nehmen lassen, der Gemeinde Bruchsal persönlich zu ihrem 100-jährigen Jubiläum zu gratulieren. Nachdem er zum Jubiläumsgottesdienst am 9. Juni leider nicht kommen konnte, holte er seinen Besuch nach und feierte am 16. Juni einen Gottesdienst in Bruchsal, zu dem die Nachbargemeinden ebenfalls eingeladen waren.
Zu Beginn verlas Apostel Rheinberger einen Bibeltext aus Kol 3,16: "Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen." Er betonte in seiner Predigt die Liebe, die immer die Voraussetzung ist, dass etwas anders werden könne. In unserer Verkündigung, in unserem Verhalten und in unserem Miteinander solle Christus lebendig werden. Und das bedingt das Kreuz, denn ohne Kreuz ist Christus, der Erlöser und Sohn Gottes, nicht denkbar. Apostel Rheinberger betonte erneut, dass an Gottes Segen alles gelegen sei und dass Jesus so gewiss wiederkommen werde, wie er gen Himmel fuhr. Seine Botschaft, der Aufruf zur Buße und Umkehr, möge uns auch daran erinnern, dass unsere Versöhnung mit Gott die Versöhnung mit unserem Nächsten voraussetze.
Als besonderes Grußwort zum 100-jährigen Gemeindejubiläum las Apostel Rheinberger einige Worte aus dem 127. Psalm: "Wenn der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen. [...]" Er dankte der Gemeinde und allen, die in den vergangenen 100 Jahren gewirkt und gearbeitet haben, und wünschte für die Zukunft alles Gute.
Weitere Predigtbeiträgen erfolgten von Bezirksvorsteher Daniel Metz und Priester Joachim Petkowitsch. Dieser wurde am Ende des Gottesdiensts nach jahrzehntelanger, ehrenamtlicher Tätigkeit als Amtsträger in der neuapostolischen Kirche in den Ruhestand verabschiedet. Als erstes, sichtbares Dankeschön bekam er im Gottesdienst einen Blumenstrauß von seinem Gemeindevorsteher aus Bruchsal-Heidelsheim überreicht.