Am Mittwochabend des 16. Oktobers 2024 hielt Apostel Martin Rheinberger, Leiter des Apostelbereichs Karlsruhe, einen Gottesdienst für die beiden Kirchengemeinden Eppingen und Sulzfeld.
Der Gottesdienst wurde hierbei durch die drei Segenshandlungen geprägt. Die Grundlage des Gottesdienstes bildete das Wort aus der Heiligen Schrift, Jakobus 1, 17: „Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel von Licht und Finsternis.“
Das Gleichnis der klugen und törichten Jungfrauen wählte Apostel Rheinberger, indem er den Gedanken der kleinen Leuchte aus dem Hauptlied des Chores aufgriff und darauf hinwies, wie wichtig es sei, genug Öl zu haben.
Unter der im Bibelwort genannten vollkommenen Gabe Gottes seien das ewige Leben, die von Christus erbaute und vollendete Kirche und die Gabe Heiligen Geistes zu verstehen.
In der Ansprache vor der Heiligen Versiegelung der kleinen Romy, Tochter von Sonja und Bernhard Zorn, führte der Apostel aus, wie wichtig das Betenlernen für die Kinder sei, sowohl im Kreis der Gemeinde als auch im Kreis der Familie.
Bei der Ruhesetzung von Priester Klaus Lehmann bezeichnete der Apostel diesen nach 44‑jähriger Amtsträgerzeit als ein Urgestein der Gemeinde Sulzfeld. Priester Lehmann war auch mehrere Jahre in der Gemeinde Kürnbach tätig und hat im Laufe der Jahre vielfältige Aufgaben im Kreis der Gemeinde wahrgenommen. Auch im Ruhestand gehe es weiter und es sei völlig normal, in der bisherigen Tätigkeit vermisst zu werden.
Die entstandene Lücke wurde durch die Ordination von Diakon B. Reinke zum Priester wieder geschlossen. Nochmal wies der Apostel auf das Ölsammeln hin und legte dem neuen Priester das aktive Bibellesen ans Herz.