Die Sänger und Sängerinnen aus den Gemeinden Karlsruhe-Neureut, Linkenheim-Hochstetten, Stutensee-Friedrichstal und Weingarten eröffneten den Gottesdienst am Donnerstagabend mit dem Lied „Ziehe deine Schuhe aus, denn der Ort wo du stehst ist heilig….“.
In den letzten vier Gottesdiensten, die der Apostel leitete, wurde dieses Lied dreimal zum Eingang gewählt. Was möchte mir der liebe Gott damit sagen? Es lohnt sich, noch mehr über die Dienerschaft nachzudenken, so die Eingangsgedanken des Apostels.
Das Bibelwort für den Gottesdienst stammte aus Römer 8, Vers 35: „Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert?“
In den Mittelpunkt seiner Ausführungen stellte der Apostel zunächst Hiob als das Sinnbild des Leittragenden. Hiob hatte zehn Kinder, die ihm alle genommen wurden. Auch Christus selbst musste manches erleiden, obwohl er volles Vertrauen in seinen Vater hatte. Auch wir erleben Verhältnisse, unter denen wir leiden; Trübsal oder Angst können uns begegnen, aber wir dürfen uns sicher sein, der liebe Gott sieht unser Leid.
Jesus betete zu seinem Vater und fand dadurch die nötige Kraft. Ihm wurde nicht das Kreuz genommen, sondern er erhielt die Stärke, den Weg des Opfers zu gehen. Beten wirkt!
Nichts mag uns scheiden von der Liebe Gottes.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls, versetzte Apostel Rheinberger Priester Christian Fischer, den Vorsteher der Gemeinde Linkenheim-Hochstetten, in den Ruhestand. Anschließend rief der Apostel zwei Priester der Gemeinde an den Altar: Priester Christian Berger wurde beauftragt, künftig der Gemeinde Linkenheim-Hochstetten als Gemeindevorsteher zu dienen, und Priester Johannes Maul wurde zum stellvertretenden Gemeindevorsteher ernannt.
So wurde dieser Gottesdienst von Gemeinschaft, Glauben und der unerschütterlichen Liebe Gottes geprägt.