Am Sonntag, den 16. März 2025, besuchte Apostel Martin Rheinberger die Gemeinden Bretten und Oberderdingen. In diesem Gottesdienst spendete der Apostel das Sakrament der Heiligen Versiegelung und versetzte Diakon Bernd Schöntag in den Ruhestand.
Als Grundlage für den Gottesdienst verwendete der Apostel das Bibelwort aus 1. Petrus 3, 9:
Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, auf dass ihr Segen erbt.
In seinen Ausführungen zum Bibelwort erläuterte der Apostel, dass Segen alles sei, was unsere Gemeinschaft mit Gott stärke. Wenn Gott segnet, bedeute das also primär, dass er dem Menschen alles schenkt, was dieser braucht, um seine eigene Beziehung zu ihm zu fördern. Denn der allergrößte Segen sei die ewige Gemeinschaft mit Gott.
Nun ermuntere Gott die Menschen aber auch, ein Segen für andere zu sein, also einerseits anderen dabei zu helfen, den Weg zu Gott zu finden, und andererseits Hindernisse auf diesem Weg zu überwinden.
Ein potentielles Hindernis auf dem Weg zu Gott sei die Vergeltung von Bösem mit Bösem. Viele Menschen klagten über so viel Böses in der Welt – und reagierten dann mit Bösem auf Böses. Das verstärke aber eher die Trennung von Gott. Die Erwartung, dass Gott als strafender Richter Ordnung schaffe, sei ganz weit entfernt von Gott, weil das überhaupt nicht dem Wesen Gottes entspräche, stellte der Apostel in seinem Dienen klar.
Zu einem weiteren Predigtbeitrag wurde der stellvertretende Bezirksvorsteher, Evangelist Daniel Habich, an den Altar gerufen.
Vor der Feier das Heiligen Abendmahls spendete der Apostel zwei Kindern das Sakrament der Heiligen Versiegelung. In seiner Ansprache an die Eltern ermunterte er sie, dass die Kinder einen Platz in der Gemeinde haben und sie sich gewiss sein dürfen, dass auch Gott im Himmel immer für sie da sein werde.
Am Ende des Gottesdienstes versetzte der Apostel Diakon Bernd Schöntag nach vielen Jahren ehrenamtlichen Dienstes als Amtsträger in den Ruhestand. In seiner Ansprache bedankte sich der Apostel bei ihm für seinen großen Einsatz als Seelsorger in der Gemeinde.