Mitte Oktober erlebten die Gemeinden Eppingen und Sulzfeld zwei ereignisreiche Gottesdienste. Am Donnerstag, den 16. Oktober 2025, wurde die Kirche in Sulzfeld entwidmet und am Sonntag, den 19. Oktober 2025 wurden beide Gemeinden zu einer neuen Gemeinde zusammengeführt.
Am Donnerstagabend führte der Bezirksvorsteher des Bezirks Bretten/Bruchsal, Gemeindeevangelist Metz, den Gottesdienst durch und legte diesem das Bibelwort aus der Apostelgeschichte 3, Verse 7 und 8 zugrunde. Besonderen Augenmerk richtete er auf das Ergreifen der Hand, was heute zum Einen das Ergreifen der Hand Gottes, zum Anderen aber auch die gegenseitige Handreichung in der Gemeinde bedeute.
Nach Sündenvergebung und Heiligem Abendmahl verlas der Vorsteher der Gemeinde Sulzfeld, Gemeindeevangelist Müller, eine Kurzchronik der Gemeinde und einen persönlichen Brief. Vor dem Schlusssegen sprach der Bezirksvorsteher das Entwidmungsgebet.
Als besondere Gäste konnten Bürgermeister Bolg und Pfarrerin Berggötz begrüßt werden. Im Anschluss fand im Untergeschoss bei einem kleinen Imbiss ein reger Austausch unter den Gemeindemitgliedern und auch den etlichen ehemaligen Geschwistern statt.
Zum Gottesdienst am Sonntag, zu dem auch die Gemeinde Oberderdingen eingeladen war, wurde der stellvertretende Leiter des Apostelbereichs Karlsruhe, Bischof Vester, erwartet. Grundlage der Predigt bildete diesmal das Bibelwort aus Psalm 36, Verse 8-10. Der Bischof dankte allen Anwesenden für ihr Kommen, da erst hierdurch das gemeinschaftliche Gottesdiensterleben möglich werde. Jeder wurde aufgefordert, in seinem Umfeld sein Licht leuchten zu lassen, in der Familie, in der Gemeinde, in der Nachbarschaft und am Arbeitsplatz. Zu den Gütern des Hauses Gottes zählten sowohl die Sakramente als auch jeder Gottesdienstteilnehmer.
Der stellvertretende Leiter des Bezirks Bruchsal/Bretten, Evangelist Habich, wurde um einen Predigtbeitrag gebeten.
Im Anschluss an Sündenvergebung und Heiliges Abendmahl entband der Bischof die beiden Gemeindevorsteher, Hirte Heinzmann aus Eppingen und Gemeindeevangelist Müller aus Sulzfeld, von ihren Aufgaben. Für die neu gebildete Gemeinde Eppingen beauftragte er sodann den Vorsteher der Gemeinde Oberderdingen, Priester Leonhardt, zusätzlich als Vorsteher für Eppingen, ernannte die Gemeindeevangelisten Müller und Herzog zu stellvertretenden Vorstehern und bestätigte Hirte Heinzmann, vier Priester und zwei Diakone in ihrem Amt.
Nach dem Gottesdienst richtete Oberbürgermeister Holaschke ein Grußwort an die Gemeinde. Er wünschte der neuen Gemeinde ein gesegnetes Zusammenwachsen und bedankte sich mit einem Präsent bei Hirte Heinzmann für 30-jährige Seelsorge.