Am 11. Oktober 2025 fand um 18 Uhr in der neuapostolischen Kirche Karlsruhe-Neureut ein besonderer Gottesdienst mit Bezirksapostel Peter Lambert aus der Gebietskirche Afrika-Süd statt.
Dieser Gottesdienst wurde ausnahmsweise auf einen Samstagabend gelegt, da am darauffolgenden Sonntag ein "Gottesdienst für Geistliche mit Partnern" in der Kirche Karlsruhe-Mitte anstand.
Der Bezirksapostel, der aufgrund des sonntäglichen Gottesdienstes in Deutschland weilte, eröffnete den Gottesdienst am Samstagabend mit herzlichen Willkommensworten in deutscher Sprache: "Es ist mir eine große Freude, heute Abend mit dir im Haus Gottes zu sein." Damit verbunden war die Einladung an die Versammelten, sich auf die Gegenwart Gottes einzulassen. Die Predigt wurde in englischer Sprache fortgeführt und am Altar übersetzt.
Bezirksapostel Lambert verdeutlichte zu Beginn die Unterschiede in der Aufnahme des Evangeliums durch Juden, Griechen und Römer. Alle Kulturen hätten Gründe gehabt, das Evangelium abzulehnen, sei es wegen der Tradition, des Verstandes oder der Macht gewesen. Der Glaube an die Einfachheit des Evangeliums sei nicht einfach gewesen und das habe sich bis heute nicht geändert. Dennoch habe Gott es nicht kompliziert gemacht: Erlösung sei einfach möglich. Das Evangelium enthalte im Übrigen nichts, für das man sich schämen müsse, es enge auch nicht ein, im Gegenteil, es mache frei. Die einzige Voraussetzung sei: Man müsse es annehmen. Das "End Game" des Evangeliums beinhalte dann das Leben in seinem Haus.
Apostel Martin Rheinberger wurde zur Co-Predigt an den Altar gerufen und vertiefte Gedanken zum wahren Christ-Sein, zur Vergebung, zur Nachfolge und zum Einssein.
Musikalisch gestaltete den Gottesdienst ein Projektchor, dessen Darbietungen die tiefgehende Atmosphäre verstärkten.
Der Gottesdienst fand einen feierlichen Abschluss in der Feier des Heiligen Abendmahls und dem Segen. Diese besondere Zusammenkunft hinterließ einen bleibenden Eindruck für alle Teilnehmer der geladenen Kirchengemeinden Bad Schönborn, Bruchsal, Bruchsal-Heidelsheim, Linkenheim-Hochstetten und Stutensee-Friedrichstal.