„Fürchte dich nicht, glaube nur!“ – Markus 5,36
Unter diesem besonderen Bibelwort, das zugleich das Jahresmotto 2026 der Neuapostolischen Kirche ist, feierte die Gemeinde Bretten am 19.07.2026 einen Familien- und Freundegottesdienst.
Bereits vor Beginn des Gottesdienstes stimmten die Kinder die Gemeinde mit dem Lied „Komm, sag es allen weiter“ auf den gemeinsamen Vormittag ein. Der Altar war mit selbst mitgebrachten Blumen liebevoll geschmückt und machte sichtbar, wie vielfältig und bunt Gemeinschaft sein kann.
Im Gottesdienst wurde den Glaubensgeschwistern nähergebracht, wie das Jahresmotto ganz praktisch im Alltag umgesetzt werden kann. Dabei konnte die gesamte Gemeinde etwas erleben, was sonst den Vorsonntagsschülern vorbehalten ist: eine dynamische und anschauliche Erzählung der biblischen Begebenheit „David gegen Goliath“. Darin wurde deutlich, dass Angst zum Leben gehört, der Glaube aber Mut machen und helfen kann, Herausforderungen zu bewältigen.
Die Gemeindemitglieder wurden bereits im Vorfeld des Gottesdienstes aktiv in dessen Gestaltung mit einbezogen. Einige Wochen vor dem Familien- und Freundegottesdienst konnten die Gemeindemitglieder über ihre Smartphones angeben, welche Ängste sie beschäftigen und wie sie damit umgehen. Die mannigfaltigen Antworten wurden während des Gottesdienstes in zwei Wortwolken sichtbar gemacht.
Passend zum Thema wurden die Glaubensgeschwister außerdem an den diesjährigen Konfirmationsgottesdienst erinnert. Dort hatte der Apostel den Gedanken geprägt: „Lass Jesus deinen Influencer sein.“
Ein weiteres Zeichen der Gemeinschaft entstand vor Beginn des Gottesdienstes. Jung und Alt waren eingeladen, Puzzleteile mit Bildern, Sprüchen und Worten zu gestalten. Aus den vielen einzelnen Teilen entstand ein gemeinsames Bild – ein sichtbares Zeichen dafür, dass jeder Mensch seinen eigenen Beitrag leistet und Gemeinschaft gerade durch die vielen unterschiedlichen Menschen lebendig wird.
Beim Abschlusslied zeigte sich dann, dass gemeinsames Tun nicht immer perfekt klingen muss, um schön zu sein. Der Kanon „Miteinander, Füreinander, Aufeinander zu“ war zwar gut vorbereitet, klang beim gemeinsamen Singen dann aber doch eher abenteuerlich. Dem Gemeinschaftsgefühl tat dies jedoch keinen Abbruch – ganz im Gegenteil.
Nach dem Gottesdienst klang der gemeinsame Vormittag bei einem selbst mitgebrachten Buffet aus. Die große Auswahl bot wirklich für jeden Geschmack etwas und lud noch lange zum Verweilen, gegenseitigen Austausch und gemeinsamen Genießen ein.